16. Juli, 20101 vor einem Jahr geposted
„Der Wert einer Marke, von Apple bis zur katholischen Kirche“ lautet der Titel des Vortrags, den Vjeko Pitinac, Geschäftsführer der Finest Brand Communication GmbH am 25.06.10 an der Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH) gehalten hat.
Herr Pitinac folgte der Einladung von Regina e.V. einem unabhängigen Netzwerk für den Bereich ICT an der Hochschule.
Ist eine Marke eine Kombination aus Produkt, Verpackung und Name oder doch nur ein Zeichen, Symbol oder eine Kombination verschiedener Elemente? Oder per se nur eine Definition von Wörtern oder Buchstaben? Eindeutiger wird die Marke durch die Abgrenzung vom Produkt. Ein Produkt wird beispielsweise in der Fabrik hergestellt, eine Marke vom Kunden gekauft. Auf dem Markt gibt es unzählige Produkte mit gleicher Wirkung und Funktion, eine Marke ist jedoch einmalig.
Ist ein Produkt als Marke anerkannt, kann diese sogar zur Legende werden. Es geht sogar soweit, dass ein Markenname eindeutig ein Produkt erklärt. Ein Tempo ist ein Papiertaschentuch und was sich hinter dem großen M bei Mc. Donald´s verbirgt muss nicht weiter erläutert werden.
Pitinac umriss den geschichtlichen Ursprung der Marken, erläuterte den Begriff Markenführung, die Bedeutung von Design als möglichen Erfolgsfaktor und die Bemessungsgrundlagen zur Wertemittlung, den Markenwert.
Denkanstösse und herzhaftes Schmunzeln erzielte Pitinac durch seine provokante These, dass das Imperium Kirche als Begründer des modernen Marketings über die effektivste und größte Marketingabteilung der Welt verfügt.“
Heutzutage sind Marken mehr ein allgemeines Gut geworden. Jeder kann etwas zur Marke sagen oder beitragen. Dazu bieten youtube, XING und andere Netzwerke die interaktive Basis.
Zu dieser Themenreihe referierte Pitinac bereits beim Cyber Forum und dem Lions Club Karlsruhe.