Ralf Ziegler: Jedes Mal stand ich vor der gleichen Herausforderung. Probleme zu lösen. Die Lösungsfindung ist oft ein evolutionärer Prozess. Mein Anliegen ist es, Unternehmen in die Lage zu versetzen, sich nach meiner Starthilfe selbst weiterzuentwickeln.
Ralf Ziegler: Darwins Leitspruch lautet, dass nichts beständiger ist, als der Wandel. Das gilt auch für mich. Mit 14 Jahren hatte ich eine Unterhaltungsfirma ins Leben gerufen. Mit 16 eine mobile Diskothek gegründet. Danach eine Firma für Mikrosystemtechnik und Medizintechnik und anschließend mit Telefonanlagen gehandelt. Dann war ich im Vertrieb und Marketing für Software Dienstleister. Dann wieder eine eigene Softwarefirma für Collaboration-Systeme und anschließend Telefonanlagenhersteller für Voice over IP. D.h. ich habe permanent etwas anderes gemacht. Beständig veränderlich eben. Daher kommt auch das breite Wissen und Spektrum.
Ralf Ziegler: B-Volution als Aufhänger trifft meine Arbeit ziemlich gut. Denn Entwicklung ist auch mein Credo bei der Beratung. Den Leuten dabei zu helfen, selbst Modelle zu entwickeln. Das Potenzial durch Evolution in den Unternehmen heben.
Zu wissen wo man hin will ist einfach. Den Weg muss man gezeigt bekommen. Hierbei brauchen die meisten Unternehmen Unterstützung. Textliche, komplexe Dinge verständlich auszudrücken.
Die Stärke ist, von außen zu kommen und das Problem zu beschreiben. Die Argumentation wird auf allgemein verständliche Sachverhalte reduziert. Dabei gilt stets das Prinzip, von Fehlern anderer zu lernen.
Ralf Ziegler: Heutzutage wird das Kollaborative immer wichtiger. Ein Informatiker ist heutzutage „nur“ noch ein Fachmann. Der Anspruch an einen Consulter ist, dass er sich als Allrounder überall auskennen muss. Wie eine Ente, die schwimmen, tauchen, laufen, fliegen kann. Das heißt im Prinzip, dass er alles kann. Uns geht diese Fähigkeit immer mehr ab. Die Kommunikation geht verloren, weil sich alle zu Spezialisten entwickeln. Die Technik und der Vertrieb arbeiten am gleichen Produkt aber kommunizieren untereinander überhaupt nicht mehr, da sie nicht mehr die gleiche Sprache sprechen. Daran müssen wir arbeiten.