brand communication

Die Lust auf Neues, auf Bewegung führt zwangsläufig zu Innovationen. Dies ist unsere Stärke: Unvorhergesehenes, Neuartiges und konzeptionell Durchdachtes. Stets jedoch mit dem Blickwinkel für die Marke, ihre Eigenschaften, ihren Kern, ihre Werte. Dies macht unseren Wettbewerbsvorteil aus.

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Leistungen & Referenzen

Creative PR Campaigns
B2B and B2C
Ongoing Press Office Support
Print, Online, Radio, TV
Business,Trade and Lifestyle Press
Personality PR
Trade Show Support


Jobpilot, Svea Kuschel + Kolleginnen, Finanzdienstleistungen für
Frauen, ZDF-Börsenexpertin Brigitte Weining

Ute Zimmermann

Managing Director

Der PR-Plan

Vom Gießkannenprinzip zur Einzelhaarmassage

FBG-Imagezine: Wie wird die Pressearbeit heute und in Zukunft aussehen? Welche Entwicklung hat statt gefunden?

Ute Zimmermann: Man könnte sagen, dass Presse- und PR-Arbeit heute ein absolutes People-Business ist. Es kommt immer darauf an, wie man eine Story wem verkauft. Und man muss sensibel dafür sein, was der Redakteur erwartet, welchen Aspekt einer Story er wohl besonders spannend finden würde und was ihn gar nicht interessiert.

FBG-Imagezine: Was hat sich in der Medienwelt geändert?

Ute Zimmermann: Es sind unzählige Zeitschriften und Zeitungen eingestellt worden. Einige Branchentitel beispielsweise im IT-Bereich sind heute auf weniger als ein Viertel ihres ehemaligen Umfangs reduziert. Was das mit PR zu tun hat? Jede Menge. Denn als die Unternehmen noch Anzeigen geschaltet haben, bis der Arzt kam, brauchte man entsprechend viel redaktionelles Umfeld drumherum - eine gute Quote von Redaktion zu Anzeige liegt bei
25 – 30 %. Anders ausgedrückt: Eine Zeitschrift hat bei einem Umfang von 100 Seiten idealerweise 25 bis 35 Seiten Anzeigen, davon leben die Verlage gemeinhin. Wenn nun das Anzeigenaufkommen drastisch reduziert wird, schrumpft nicht nur generell der Umfang eines Heftes, sondern auch die Zahl der Seiten, in denen man redaktionelle Themen verarbeiten kann. Das erklärt, warum das Gießkannenprinzip früher funktioniert hat und heute zum Megascheitern verurteilt ist.

FBG-Imagezine: Welche Gesetzmäßigkeiten haben sich herauskristallisiert?

Ute Zimmermann: In Bezug auf die Auftraggeber bewahrheiten sich immer wieder vier Regeln, die im PR-Leben so wichtig sind. Ich muss 1. beurteilen können, ob ein bestimmter Sachverhalt eine Meldung überhaupt wert ist. 2. beurteilen können, wie man einen bestimmten Sachverhalt am besten für welche Redakteure aufbereitet. 3. das Fingerspitzengefühl zur Aufbereitung und „Verpackung“ der jeweiligen Story haben. 4. die persönlichen Kontakte zu Redakteuren und Journalisten pflegen und wissen, wer sich für eine Story besonders interessieren wird.

FBG-Imagezine: Welche Zukunft sehen Sie im PR-Bereich?

Ute Zimmermann: Zusammenfassend kann man sagen, dass die PR-Arbeit eine Entwicklung hinter sich hat „vom Gießkannenprinzip zur Einzelhaarmassage“. Heute zählt die individuelle Ansprache sowohl von Kunde als auch von Redakteur. Es gilt, pro-aktiv auf den Kunden zugeschnittene Maßnahmen zu erarbeiten, Themen zu finden und diese individuell den Redaktionen/Redakteuren anzubieten. Themen müssen spannend gemacht und spannend verpackt werden – egal, ob wir Pressearbeit für Finanzdienstleister oder für ein Software-Produkt machen.

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